bei Filmaufnahmen

Für die Kinofilm Produktion “Ende der Nacht” suchen wir spezielle Autos und ihre Fahrer vorraussichtlich im Zeitraum vom 24.04.10 bis 26.04.10 für einen Drehtag.

Bevorzugt benötigen wir für unser Projekt Geländewagen mit Sonderausstattungen, Jeeps, aufgetunte besondere Wagen und Autos mit auffälligen, großen Dachträgern.
Sie und Ihr, mit Gepäckstücken beladenes, Auto wird als Kolonne mit anderen Wagen eine Landstrasse entlang fahren.
Wenn sie ein solches Auto besitzen und Lust haben einmal bei Dreharbeiten dabei zu sein, dann melden Sie sich bei uns.

Caligari Film- und Fernsehproduktions GmbH München

Mit dieser Bitte hatte sich das Fimteam an den Landy-Club gewandt und wir hatten Zeit und Lust - und möchten einmal unser Cache-Mobil auf der Leinwand sehen.

Nachdem der Termin mehrere Male verschoben werden musste, war es dann am 13.06.2010 endlich soweit.

Unser Fahrzeug samt Anhänger wurde bereits am Vortag optisch etwas präpariert.

Die Bundesstraße PA93 (Autobahnzubringer) wurde für einen ganzen Tag zwischen zwei Ausfahrten bei Aicha vorm Wald für die Aufnahmen gesperrt. Dort ist unsere Wagenkolonne mindestens 30 Mal hin- und hergefahren.

Vor Ort wurde dann noch einmal gefühlvoll Staub aufgetragen. Ausserdem wurden in die Autos Staubanlagen eingebaut. Mit Pressluft, Sandstrahlpistolen und Schläuchen wird damit Staub in die hinteren Radkästen geblasen. Diese Anlagen kamen dann aber doch nicht zum Einsatz, da durch die trockene Witterung der auf der Straße verteilte Sand vom Fahren schon mehr als genug aufgewirbelt wurde.

Zum Schutz vor der Sonneneinstrahlung (im Film!) wurden bei allen Fahrzeugen fast die gesamten Fenster verklebt. Ein komisches Gefühl, wenn man fast nichts mehr sieht.

B.reindeer freut sich jetzt aber schon riesig auf die kommende "action". Insgesamt waren die Dreharbeiten aber ziemlich langatmig, so dass mich meine Mitfahrer schon nach wenigen Stunden verließen. Die Dreharbeiten dauerten immerhin fast 10 Stunden!

Dieser 40 Jahre alte Land Rover führte die Kolonne an. Wir fuhren an zweiter Stelle, direkt hinter uns war dann ein Stunt-Fahrzeug, das ein riskantes Ausweichmanöver fahren musste. Genaueres habe ich wegen der verklebten Scheiben nicht gesehen, also muss ich mir doch den Film anschauen.

Das Fahrzeug eines weiteren Landy-Club-Mitglieds kam erst am Morgen der Dreharbeiten an und musste noch komplett "gesandet" werden.

Es waren aber auch normale Fahrzeuge mit dabei.

Und eines mit mehr als 1.100.000 km auf dem Buckel. Und das mit dem ersten Motor!

Techniker beim Einbau einer weiteren Staub-Anlage und nette Damen vom Casting beim Schminken.

Und BMW hat 2 niegel-nagel-neue X6 zur Verfügung gestellt.

2016 – Das Ende der Nacht

Das ist der "Arbeitstitel" der Produktion. Wie der Film heißen wird, wenn er 2011 in die Kinos kommt, stand noch nicht fest.

Und hier noch eine kurze Inhaltsangabe des Films:

2016. Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Vier Jahre bereits brennt die Sonne unerklärlich heiß auf die Erde nieder und teilt sie in zwei Hälften: In unbewohnbare Gebiete, in denen Wasserstürme toben und in ausgedorrte Landstriche, auf denen keine Pflanzen mehr wachsen können. So auch in Europa. Hungerkatastrophen haben dort die größten Teile der Bevölkerung hinwegerafft, die Überlebenden ernähren sich von gehorteten Vorräten. In den Städten kommt es zu Raubzügen und Plünderungen bei all denen, die noch Essen oder Wasser besitzen. Seit einiger Zeit verbreiten sich nun aber Gerüchte, dass es in den Bergen besser wäre: dort soll es seit geraumer Zeit wieder Niederschläge geben.
Marie (Mitte 20) und ihre Schwester Leonie (12) wagen mit der Hilfe von Phillip (Mitte 30) und seinem klapprigen Kombi die Reise in die Berge. Noch weit von ihrem Ziel entfernt stranden sie – ohne Benzin und mit streikendem Motor – an einer verwahrlosten Tankstelle. Auf der Suche nach Treibstoffresten und Essbarem werden sie von einem ausgehungerten Typen überrascht, der, mit Leonie als Geisel, versucht sich ihre Vorräte zu erpressen. Phillip kann ihn zwar überwältigen, doch als sich herausstellt, dass er ihnen mit Benzin und der Reparatur des Wagens weiterhelfen kann, beschließt Phillip den seltsamen Typen Tom (Mitte 20) auf die Reise mitzunehmen – sehr zum Widerwillen der
verängstigten Mädchen.
Ein die Fahrbahn versperrender Baumstamm stellt sich als Hinterhalt heraus, bei dem ihnen bedrohlich aussehende Gestalten das Auto rauben. Darin: alle ihre Vorräte und – Leonie.
In der Folge erweist sich Tom als sehr viel verlässlicherer Gefährte als Phillip. Doch auch er gerät bei einem Befreiungsversuch in die Hände der rücksichtslosen Wegelagerer. Langsam reifen zwei Einsichten in Marie: Die Räuber waren tatsächlich nicht nur an ihren Vorräten interessiert, sondern auch an ihnen. Und: Wenn sie Leonie wiedersehen will, muss sie ihre Ängste überwinden und sich - auch ohne Phillip - dem Kampf gegen die Übermacht der Sonne und den Entführern stellen. Eine Herausforderung, die sie in viel tiefere Abgründe mitnehmen wird, als sie zu Beginn ahnt...
2016 bietet einen Einblick in ein postapokalyptisches Szenario und begibt sich – immer auf Höhe der Protagonistin – auf eine spannende Odyssee über Mut, Liebe und das Zurückfinden zu der Hoffnung in einer aussichtslos erscheinenden Welt.

Ich habe mir den Film dann schlußendlich doch nicht angesehen, da bei der endgültigen Fassung auf die Szene mit unseren Autos komplett verzichtet wurde!

reindeer